Als ich ein bißchen mit der Freiheit fangen spielte

Ich hab überall aufgeräumt nur in meinem Kopf
Hat eine Bombe eingeschlagen
Als ich ein bißchen mit der Freiheit fangen spielte
Auf der Straße und dann alles explodierte
Ich fand die vielen bunten Farben erst sehr schön
Und auch das mulmige Gefühl im freien Fall

Es gibt keine Wahrheit
Und alle Schubladen sind nur Hilfsmittel
Im Kampf gegen emotionale Anarchie

Du hörst irgendwo auf, ich geh immer weiter
Ich bin zu weit gegangen
Ich hab den Rahmen nicht erkannt in dem ich bleiben sollt,
Hab ihn gesprengt, ich fiel dann raus und später hin
Als ich ein bißchen mit der Freiheit fangen spielte
Und jede Wirklichkeit dann einfach so zerplatzte

Es gibt keine Wahrheit
Und alle Schubladen sind nur Hilfsmittel
Im Kampf gegen emotionale Anarchie

Als ich ein bißchen mit der Freiheit fangen spielte
Auf der Straße und dann lautstark explodierte

Um die Wette

Irgendwas Großes im Sinn und gehofft
Es versteckt sich zwischen uns
Getreten vielleicht, getrieben bestimmt
Fühlen uns darin vereint
Haben die Stunden zelebriert auf der Flucht
Nach einem großen Geheimnis

Wir laufen Nacht für Nacht
Um die Wette mit dem Glück
Bis wir fallen und der Morgen uns fängt
Wir laufen Nacht für Nacht
Um die Wette mit dem Licht
Das dem Rausch die Schönheit nimmt

Irgendwie weiter, wahrhaftig bewegt
Drehen uns ewig nicht um
Aus Angst vor der Leere die erst gähnt und dann schreit
Wenn die Liebe keine ist 
Treiben wir weiter und halt mich gut fest
Oh du schöne illusion

Wir laufen Nacht für Nacht
Um die Wette mit dem Glück
Bis wir fallen und der Morgen uns fängt
Wir laufen Nacht für Nacht
Um die Wette mit dem Licht
Das dem Rausch die Schönheit nimmt

Der Sturm ist längst da

mit irgendwas großem im bauch bin ich
völlig da und weg und
hin ist mit schlafen
der sturm ist längst da,ich bin
mittendrin warum nicht?
wenn schaukeln so schön unberuhigend sein kann
 
mit besoffenem herzen lauf ich auf dich zu
nur halten musst du mich selbst
wenn du kannst
 
ich habe verstanden, alles geht vorbei
aber mindestens irgendwas bleibt doch trotzdem
ich vergess keine teile von mir mehr irgendwo
gewinn leise riesige schätze
immer nur dazu
 
ich verlier mich hier gern und weißt du
du brauchst mir beim suchen
nicht helfen
tanzen oder weinen kann es nur werden
gewinnt meistens beides
 
ich habe verstanden, alles geht vorbei
aber mindestens irgendwas bleibt doch trotzdem
ich vergess keine teile von mir mehr irgendwo
gewinn leise riesige schätze
immer nur dazu

König

Im Loch in meinem Bauch wohnt ein launischer Zauberer
Von Zeit zu Zeit quält er mich mit einem Fluch
Es gibt Tage an denen ihm sein Loch nicht mehr reicht
Und er mich überall besucht
Er mag es zu schreien, er schreit, du bist ein Nichts!
was  kannst du, was bist du, was hältst du aus? 
Mit dieser seltsamen Stimme, der ich nichts entgegnen darf
und ich bin raus, ich bin raus

Er hat mir einen Stock in den Arsch gesteckt
und lief dann weg, lief dann einfach weg
Es ist völlig unmöglich ihn zu ignorieren
Er ist heimlich König, er darf mich regieren

Er ruft, erfinde dich neu wenn alles Alte nichts taugt 
hast du versagt Mädchen, kläglich versagt 
Hör auf mit den Armen in der Luft herumzurudern
Als wäre das gefragt
Stehst dir ständig im Weg, drehst dich so lange im Kreis
Bist du nichts mehr weißt, bis du gar nichts mehr weißt
Mit dieser seltsamen Stimme der ich nichts entgegnen mag
Ich bin raus, ich bin raus, ich bin raus, ich bin raus            

Er hat mir einen Stock in den Arsch gesteckt
und lief dann weg, lief dann einfach weg
Es ist völlig unmöglich ihn zu ignorieren
Er ist heimlich König, er darf mich regieren

Nichts passiert

Schütteln und schütteln und
Nichts passiert
Steckt in Knochen und Herz

Steckt in Knochen und Herz
Knochen und Herz

Diese Schwere unterwandert mich
Verhindert jeden Aufbruch
Schütteln und schütteln und
Nichts passiert

Steckt in Knochen und Herz
Knochen und Herz

In den Lichtern davorn

Du kannst mir höchstens mit Worten umreißen
Was Dich wirklich bewegt
Werd ich nie zu Ende begreifen
Das sollten wir wissen dann kann nichts passieren
Dann hör ich dich stundenlang gerne
Geschichten erzählen
 
Wir werden niemals dasselbe sehn
In den Lichtern davorn
Gehn wir jeder anders verlorn
Wir werden niemals dasselbe fühln
Mit dem Geheimnis in uns
Gehn wir jeder anders verlorn
 
Ich kann Dir höchstens mit Blicken erzähln
Was dahinter so wohnt
Wirst Du nie zu Ende verstehn
Wir tragen da Welten spazieren Du und ich
Und können uns stundenlang gerne
Geschichten erzählen
 
Wir werden niemals dasselbe sehn
In den Lichtern davorn
Gehn wir jeder anders verlorn
Wir werden niemals dasselbe fühln
Mit dem Geheimnis in uns
Gehn wir jeder anders verlorn

Loch unter der Stadt

Da ist ein Loch unter der Stadt

Groß genug für eine eigene Welt

Da muss man keine Träume verschlucken

Ohne Kauen, vor Schreck, um dann

Fast daran zu ersticken



Eine Art Versteck,
denn wir brauchen Minuten 

Außerhalb der Kälte

Eine Art Versteck,
denn wir brauchen Minuten

Außerhalb der Kälte

Da ist ein Loch unter der Stadt

Groß genug für uns

Da ist es gut wie ein Kind zu sein

Und alles loszulassen was Dich die Jahre

So schwer gemacht hat



Eine Art Versteck,
denn wir brauchen Minuten

Außerhalb der Kälte

Eine Art Versteck,
denn wir brauchen Minuten

Außerhalb der Kälte
die uns ständig umgibt

Gewohnheitstier

Ich bin es müde den Abschied zu scheuen
Weils so weh tut, es ist nicht gefährlich zu gehen
Das ist bloß die Gewohnheit die uns fängt
uns die Arme verrenkt um uns in Ketten zu legen
Bis wir uns nicht mehr bewegen
Lieber rechtzeitig in
Sicherheit bringen

Nur, was hält mich so fest hier?
Ich habe längst erkannt
Hier sind keine Wunder zu erwarten
Was hält mich so fest hier,
ich Gewohnheitstier,
ich feiges Gewohnheitstier

Ich will nicht in den Trümmern hier spielen
Als wäre nichts passiert
Und unsre Köpfe die sind längst verraucht,
Jedes Geheimnis verbraucht, Viel zu laut geflüstert, gelogen
Viel zu heftig verbogen bis wenigstens irgendwas
Gepasst hat

Nur, was hält mich so fest hier?
Ich habe längst erkannt
Hier sind keine Wunder zu erwarten
Was hält mich so fest hier,
ich Gewohnheitstier,
ich feiges Gewohnheitstier

Gewohnheitstier.
Gewohnheitstier.
Was hält mich so fest hier?

Ich find mich nicht mehr zurecht

Ich hab das Lauteste überhört
Mein Bauch hat mich angeschrien
Hannah, wo bist Du wenn du weg bist?

Ich find mich nicht mehr zurecht
Ich find mich nicht mehr zurecht
Ich find mich nicht mehr zurecht
Ich find mich nicht mehr zurecht

Ich war woanders im Kopf
Zerfragte kaputt als gäbe es wirklich
Was zu verstehen kam nie näher ran nur immer mehr weg

Ich find mich nicht mehr zurecht
Ich find mich nicht mehr zurecht
Ich find mich nicht mehr zurecht
Ich find mich nicht mehr zurecht